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Eine Ballonfahrt

Es ist 4,30 Uhr morgens, der Wecker läutet. Ich taumle aus dem Bett zum PC, einschalten, über Internet Flugwetter abrufen, wir haben optimales Wetter.
5 Uhr, alle verständigen, die Fahrt findet endlich statt. Schnell einen Kaffee, zwei Bissen Brot und los geht’s zum Startplatz.
5,30 Uhr, alle sind – teilweise noch mit geschlossenen Augen – in freudiger Erwartung da. Es ist ein wunderschöner Sonnenaufgang und ein optimales Wetter zum Ballonfahren.
Schnell den Korb vorbereiten, Hülle einhängen, auslegen, aufblasen und aufheizen.
Der Ballon ist startbereit. Kurze Einweisung der Passagiere und mit kräftigen Feuerstössen steigen wir in den morgendlichen Himmel.
Der Wind ist genau richtig, wir fahren in Richtung Wienerwald.
Unter uns zieht das Wienerbecken im morgendlichen Dunst dahin.
Wir erreichen den Anninger, somit den Beginn des Wienerwaldes.
Es ist traumhaft schön über der von der Morgensonne beschienenen, bewaldeten Hügellandschaft zu schweben, in der noch teilweise Nebelfetzen hängen.
Ich gebe unseren Verfolgern in kurzen Abständen unsere Position durch.
Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt ist es Zeit, einen Landeplatz zu suchen. Ich wähle ein völlig windstilles Quer-Tal mit einer wunderschönen Wiese aus.
Wir setzen auf, ohne dass die Passagiere etwas davon merken, eine so genannte Super - Hofrat – Landung. Sie sind hellauf begeistert.
Der Verfolger ist da, der Ballon wird zusammen gelegt, eingepackt und ab geht’s zurück in Richtung Startplatz.
Beim nächsten Gasthaus kehren wir ein zu einem ausgiebigen Frühstück.
Danach werden die Passagiere, die das erstemal mit dem Ballon gefahren sind, nach überlieferter Zunft und Ordnung der Aerostatik mit Feuer und Spiritus Vini getauft und in den Adelsstand erhoben. Es war eine wunderschöne Fahrt. Für alle ein unvergessliches Ereignis.


Glück ab – gut Land